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Luxor-Tempel
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Der Luxor-Tempel liegt direkt im Kern von Luxor (dem
ursprünglich südlichen Teil von Theben-Ost) an der Uferpromenade, von der man
die imposante Säulenreihe sieht. Die islamischen Herrscher haben nicht gezögert,
mitten in diesen Tempel hinein eine Moschee zu bauen. Der Luxor-Tempel war mit
dem Tempel in Karnak durch eine 2 km lange Sphingen-Allee verbunden, deren
Anfang am Haupteingang zu sehen ist. Hier erhebt sich auch der von Ramses II
erbaute Pylon mit seinen kolossalen Figuren, hinter dem der erste Hof mit
Statuen Ramses´ II liegt. Anschließend folgen Säulengang und Hof von Amenophis
III. Natürlich ist auch so manches Standbild dem Zeitlauf oder Bilderstürmern
zum Opfer gefallen. Es war im alten Ägypten durchaus üblich, dass die Pharaonen
die Hinterlassenschaften ihrer Vorgänger zerstörten oder auf sich umdeuteten.
Karnak
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Auf Grund seiner Dimensionen und seiner Bedeutung wird der
Bezirk von Karnak auch als das "Rom des alten Ägyptens" bezeichnet. Hier stand
zwei Jahrtausende lang das größte Heiligtum Ägyptens. Über diesen Zeitraum
hinweg wurde auch an Karnak gebaut. Fast alle Könige des pharaonischen Reiches
haben seit der Gründung von Karnak hier ihre Artefakte hinterlassen.
Ausgehend von einer Widderallee staffeln sich gleich 6 Pylone
hintereinander, weitere 4 ordnen sich nach Nordosten hin an. Beim ersten
Rundgang hat man den Eindruck eines endlosen Steingebirges, das sich rechts und
links auftürmt. Auch für die Wissenschaft ist die Systematik dieser Stätte noch
nicht völlig erschlossen, da man mit einer Dokumentation erst vor zwanzig Jahren
begonnen hat.
Die Ausmaße der Bauwerke sind zum Teil unbegreiflich, allein
die Säulenmaße und die riesigen Obelisken, von denen einer heute in Paris auf
der Place de la Concorde steht, ist atemberaubend. Nicht minder beeindruckend
sind die überall gegenwärtigen, in Stein gemeißelten Hieroglyphen, die handtief
sind und ganze Wände bedecken. An einigen Deckenstürzen sind noch die
Originalfarben aus der Ramseszeit erhalten.
Sichtbares Zeichen der wissenschaftlichen Aufarbeitung: ein
Wandrelief wird auf eine Folie übertragen.
Tal der Könige
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In den Tälern der Königinnen und Könige überkommt einen
Gefühl dafür, wie sehr hier die Arbeiter an den Grabanlagen geschuftet haben
müssen. Die Landschaft ist absolut karger, harter Felsen. Während der
Besuch in den allerersten Morgenstunden noch erträglich ist, steht die Hitze in
diesen Tälern gegen Mittag förmlich zwischen den Felswänden. Und auch am Morgen
ist es in den Gräbern recht stickig, weil kein Lüftchen weht.
Berühmte Grabanlagen liegen links und rechts des Weges. Es
erstaunt die große Zahl der zu besichtigenden Grabanlagen, mehr noch aber die
Zahl der überhaupt vorhandenen. Viele der Gräber wurden sorgfältig restauriert,
wobei man vielfach die wertvollen Wandbemalungen durch Glasscheiben geschützt
hat. Das berühmteste Grab zu besichtigen lohnt allerdings kaum, die
Hinterlassenschaften von Tutenchamun befinden sich alle im Museum in Kairo. Ein
zweites berühmtes Grab – das der Ramses-Gattin Nefertari – ist absolut
sehenswert, kostet aber ein erhebliches Eintrittsgeld.
Hatschepsut
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Der Tempel der berühmten Pharaonin ist eines der
beeindruckendsten Bauwerke. Er wirkt durch seine Einbettung in die umgebende
Bergkette unglaublich erhaben. Der Anblick ist für den Wanderer, der aus dem Tal
der Könige über die Bergkette kommt, einfach grandios. Das architektonische
"Styling" ist erstaunlich modern. Die Zeichnungen an den Tempelwänden sind in
den Originalfarben erhalten geblieben. 1997 wurde hier ein entsetzliches
Attentat auf Touristen verübt.
Ramses
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Das Ramesseum ist die
Tempelanlage Ramses II. in Theben-West. Dieser Tempel ist stark zerstört. Eine kolossale Statue Ramses II. (liegend) ist im Museum von
Memphis zu besichtigen.
Memnon-Kolosse
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Die Memnon-Kolosse sind das Wahrzeichen von Theben-West (am
anderen Nilufer von Luxor). Es sind die letzten – außer einer Stele und einigen
Säulenbasen – sichtbaren Überreste des Millionenjahrhauses Amenhoteps III., des
größten je in Ägypten errichteten Tempels.
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